Leopoldstraße

Die Schwabinger Leopoldstraße ist wohl eine der bekanntesten Straßen der bayerischen Landeshauptstadt. Sie ist die Verlängerung der Ludwigstraße (ab Siegestor) und wurde 1891 nach dem Generalfeldmarschall Prinz Leopold Maximilian von Bayern (1846-1930) umbenannt. Zuvor hieß sie bis etwa auf Höhe der Münchner Freiheit Schwabinger Landstraße, im weiteren Verlauf dann Ingolstädter Straße.

Die Leopoldstraße, vor allem in den Sommermonaten eine der Pulsadern der Stadt, erstreckt sich auf einer Länge von 3,6 km durch den Münchner Stadtteil Schwabing. Trotz ihrer Bedeutung als Ausfallstraße Münchens wird sie während des Jahres für verschiedene Anlässe, z.B. den München Marathon oder das Streetlife Festival gesperrt. Auch nach gewonnenen Fußballspielen dient sie als Kulisse für Fan-Corsos durch die Stadt.

Direkt an der Leopoldstraße liegen die beiden Bahnhöfe „Giselastraße“ und „Münchner Freiheit“ der Münchner U-Bahnlinien U3 und U6.

 

Interessantes rund um die Leopoldstraße

  • Die Villa von Lola Monetz, der einstigen Mätresse König Ludwigs I., heute vom Studentenwerk genutzt, steht als erstes Haus auf der linken Seite der Leopoldstraße
  • Kurz vor dem Mittleren Ring, auf Höhe Leopoldstraße 202 stand in den 1970er Jahren das Schwabylon. Heute zeugen noch das Holiday Inn Hotel sowie ein großer Appartmentblock vom knalligen Einkaufs- und Freizeitzentrum.
  • Vor dem Gebäude der Münchner Rückversicherungs Gesellschaft ziert die Großplastik „Walking man“ des Künstlers Jonathan Borofsky die Leopoldstraße
  • Auch war die Leopoldstraße 1962 Schauplatz der Schwabinger Krawalle und zwischen 1995 und 2001 Veranstaltungsort des Union Moves, der Münchner Technoparade