Königsplatz

Im Rahmen der Stadterweiterung Münchens 1812 entwarf der bekannte Baumeister Leo von Klenze den Königsplatz, ein kleines Stück antikes Griechenland in der bayerischen Metropole.

Der Königsplatz mit seinen tempelartigen Bauten im Stil des Klassizismus will sich als Forum der Antike und im Gegensatz zum „Forum der Wissenschaften“ an der Ludwigstraße , auch als „Forum der Kunst“ präsentieren. Die drei klassizistischen, symbolträchtigen Bauwerke am Königsplatz in München sind die Propyläen, die Glyptothek und die Staatliche Antikensammlung.

In den Jahren des Nationalsozialismus in Deutschland wurde der Königsplatz zur nationalsozialistischen „Akropolis Germaniae“ umgestaltet. Es entstanden monumentalwirkende NS-Bauten in der angrenzenden Arcisstraße und Meisterstraße, z.B. das Braune Haus.

Heute verwandelt sich der Königsplatz in der Münchner Maxvorstadt Sommer für Sommer in eine große Freilichtbühne mit Open-Air-Kino, Opern und Konzerte.

 

Am Münchner Königsplatz befinden sich zwei Museen von Weltruf, die Glyptothek und die Staatliche Antikensammlung … und auch die Städtische Galerie im Lenbachhaus ist nur einen Steinwurf entfernt.