Das dreibogige Karlstor bildet vom Karlsplatz (Stachus) den Eingang zur Münchner Fußgängerzone, der Neuhauser Straße mit ihrer Verlängerung, der Kaufinger Straße.
Es wird daher auch oft als Neuhauser Tor bezeichnet. Zwischen 1319 und 1791 gehörte das Karlstor zur zweiten Stadtbefestigung Münchens. Der Namensgeber des Karlsplatzes, Kurfürst Karl Theodor ließ diesen zweiten Ring der Stadtbefestigung abreisen, das Tor blieb bestehen.
Seit seiner Erneuerung im Jahre 1861 besitzt das Karlstor keinen Mittelturm mehr.